Brunch 2026
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Erfolgreiche Wiederbelebung des legendären Brunchs beim VW Käferclub Luzern
Der VW Käferclub Luzern hat bewiesen: Legenden rosten nicht – sie werden höchstens hungrig! Am Sonntag, den 30. August 2026, feierte der legendäre Club-Brunch im Berufsbildungszentrum Chlosterbüel in Schüpfheim sein grandioses Comeback. 125 Erwachsene und rund 20 energiegeladenen Kindern haben sich im Vorfeld angemeldet.
Frühschicht mit System und Fototermin
Bereits um 07:45 Uhr herrschte reges Treiben auf dem Chlosterbüel. Fast 30 hochmotivierte Clubmitglieder traten pünktlich zum Dienst an. Das OK-Team rund um Theres, Markus, Eveline und Martin – im Vorfeld tatkräftig unterstützt von Philipp, Andi und Andrea – hatte alles generalstabsmässig aufgegleist. Unter der Regie von Eveline fasste jeder Helfer sein persönliches Ämtli. Nebenbei wurde der Morgen effizient genutzt, um die Clubmitglieder für die neue Adressliste vor die Linse zu bitten – glücklicherweise noch vor dem Prosecco-Rausch.Die offizielle Ämtli-Zuteilung:
🧀 Die Feintuning-Abteilung (Kaltstart & Beilagen)
- Käseplatte (Die Aerodynamiker): Brigitte, Ruth Meyer, Nicole, Christoph feilen hier an den perfekten Kurven. Wenn der Chäs nicht richtig rollt, wissen wir, wer an den Löchern schuld ist.
- Fleischplatte (Die Hubraum-Spezialisten): Andrea, Ruedi und Philipp sorgen für die nötige Masse. Hier wird nicht gekleckert, sondern geklotzt – Fleisch ist schliesslich das Rohmaterial und die Hauptmalzeit eines jedes guten Gastes.
- Birchermüesli (Die Bio-Sprit-Mischer): Rita, Ruth Bischof und Monica rühren den Öko-Treibstoff des Morgens an. Gesund, nahrhaft und garantiert ohne Abgasmanipulation und ohne Traubenkernen.
🍳 Die Heisssporne (Die Zylinder-Köpfe)
- Spiegelei & Speck: Manfred und Martin stehen am heissen Ofen. Wenn es qualmt, ist das keine defekte Zylinderkopfdichtung, sondern der Speck, der auf Hochtouren läuft!
- Rösti-Verstärkung: Luki und Thuri wenden die Kartoffeln mit der Präzision eines perfekt eingestellten Boxermotors. Goldgelb muss sie sein, wie ein frisch polierter Oldtimer.
- Kaffeemaschine (Der Chef-Mechaniker): Martha bedient die wichtigste Maschine des Tages. Ohne dieses Aggregat läuft im ganzen Club überhaupt nichts. Kaffee ist das Lebensöl für unsere müden Gesichter! Eine lange Schlange wie am Gotthardt kann es manchmal geben.
🥖 Logistik, Finanzen & Sicherheit
- Brot-Versorgung: Silvia sichert den Nachschub an Kohlenhydraten. Das Fundament für jeden Aufstrich.
- Die Schatzmeister (Kasse): Sandro und Laura bewachen die Club-Kasse mit Argusaugen. Jeder Franken wird registriert – Schmiergeld für extra Speck wird nicht akzeptiert (oder nur direkt an die Redaktion)!
- Parkdienst (Die Verkehrspolizei): Andy, Pius und Marc weisen die Käfer ein. Wer schief parkiert, kriegt Punkte in Flensburg – oder muss den Abwasch machen.
- Sanität (Der Not-Arzt): Martin steht bereit, falls sich jemand am Brotmesser schneidet oder einen Koffein-Schock erleidet.
- Dokumentation: Walti schiesst die Fotos. Jedes Kauen, jeder Löffel Birchermüesli und jeder Fleck auf dem T-Shirt wird für die Ewigkeit festgehalten. Ein Poträtfoto für die Adressliste muss auch noch sein!
🎪 Die Schwerstarbeiter & Allrounder
- Einrichten & Tischen: Jrene, Martha, Jörg, Luki, Ivan und Kaspi sind die Vorhut. Sie verwandeln die Location in ein Fünf-Sterne-Fahrerlager.
- Buffet & Allrounder: Markus und Eveline flitzen überall dort durch, wo es brennt. Die Feuerwehr des Buffets.
- Kuchenbuffet (Der Boxenstopp am Nachmittag): Nicole, Jrene, Martha Rita und Ruth wechseln sich im fliegenden Wechsel ab. Kalorienbomben im Minutentakt!
🧼 Das grosse Aufräumen (Die Kehrmaschinen)
- Abwasch & Tische abräumen: ALLE, die gerade Zeit haben! Hier gibt es kein Drücken vor der Arbeit. Wer essen kann, kann auch den Schwamm schwingen. Teamwork macht den Traum wahr!
- Umräumen: Alle, die leider NICHT an der anschliessenden Ausfahrt dabei sind, werden hiermit verdonnert, die Location wieder in den Originalzustand zu versetzen, während die anderen die Reifen glühen lassen. Als Trostpreis gibt es dafür Kaffee & Kuchen im Sitzen!
Treibstoff für hungrige Mäuler
Um Punkt 10:00 Uhr rollten die Gäste an, und was das Helferteam aufgetischt hatte, glich eher einem Festschmaus für Schwerarbeiter als einem einfachen Zmorge:
- 20 kg Brot und 19 kg Fleisch
- 13 kg goldbraune Rösti
- 12 kg Käse und 2.5 kg Butter
- 10 Liter Milch, 3 riesige Schüsseln Birchemüesli sowie bergeweise Konfitüre und viele weitere Köstlichkeiten.
Einziges Nadelöhr im Getriebe: Vor der Kaffeemaschine bildete sich zeitweise eine Schlange, die fast an den Gotthard-Rückreiseverkehr erinnerte. Für die nächste Ausgabe ist die zweite Maschine bereits fest im Serviceheft eingetragen.
Entlebucher Kurvenspass im Heckmotor-Takt
Nachdem alle Tanks vollgeschlagen waren, folgte der fahrbare Teil des Tages. Rund 40 glänzende Oldtimer – standesgemäss zum Grossteil luftgekühlte Käfer – setzten sich für eine 22 Kilometer lange Ausfahrt in Bewegung. Die Kolonne rollte von Schüpfheim über die Kantonsstrasse durch Hasle nach Entlebuch, zweigte dort schwungvoll in die Hügellandschaft ab und genoss auf kurvigen Höhenstrassen via Habschwanden und Oberberg feinste Entlebucher Aussichten, bevor es wieder hinab zum Ausgangspunkt ging.
Das Stöpsel-Drama und ein verdienter Schluck
In der Küche wartete die eigentliche technische Prüfung des Tages: Die gewerbliche Abwaschmaschine streikte scheinbar komplett. Also krempelten die Helfer die Ärmel hoch und wuschen wie zu Urzeiten von Hand ab – Blasen an den Händen inklusive. Bei der anschliessenden Ursachenforschung stellte sich heraus: Es lag kein technischer Motorschaden vor, sondern schlicht der fehlende Stöpsel im Becken, weshalb das Wasser ungenutzt direkt wieder abfloss. Ein gefundenes Fressen für die nächste Fasnachtszeitung!Nach getaner Arbeit liessen die Mitglieder den gelungenen Sonntag gemütlich ausklingen. Bei den Resten des reichhaltigen Buffets, feinen Desserts, reichlich Prosecco, Bier und Mineralwasser waren sich alle einig: Dieses Comeback hat definitiv nach mehr geschmeckt.
Ein herzliches Dankeschön!
Ein derart gelungener Tag läuft nicht von alleine – er braucht die vielen Gäste, jede Menge Herzblut, Engagement und flinke Hände.Ein riesiges Dankeschön gebührt, dem gesamten OK-Team Theres, Markus, Eveline und Martin sowie Philipp, Andi und Andrea für die minutiöse Planung und Vorbereitung. Ebenso geht ein gewaltiger Applaus an die fast 25 unermüdlichen Club-Helferinnen und -Helfer, die vom frühen Morgen bis zum letzten handgespülten Teller Vollgas gegeben haben. Nicht zuletzt danken wir allen Gästen, die mit ihrem grossen Hunger, ihrer guten Laune und ihren wunderschönen Fahrzeugen diesen Tag unvergesslich gemacht haben. Ohne euch wäre dieser legendäre Brunch nicht das, was er ist – wir freuen uns schon jetzt aufs nächste Mal (dann garantiert mit zwei Kaffeemaschinen und eingestecktem Stöpsel)!